Selbstgemachtes Dinkelbrot: Rezept und Tips


Selbstgemachtes Dinkelbrot: Rezept und Tips

Dinkelbrot mit Joghurt
Dinkelbrot selbst gebacken
Gutes, reines Dinkelbrot kriegt man nicht überall und manchmal weiss auch nicht, was da genau alles drin steckt. Selber Brot backen bietet sich deshalb an und macht auch Spass.

Ich habe selber schon viele Brotsorten ausprobiert und viele Dinkelbrote sind recht schnell trocken oder brüchig. Mittlerweile habe ich mein Rezept gefunden, das ich je nach Lust und Laune auch ein bisschen abändern kann.

Rezept für Dinkelbrot

500 g dunkles, helles oder gemischtes Dinkelmehl
1 TL Salz
1 Beutel Trockenhefe oder 20 g frische Hefe
1 gehäufter EL Joghurt Nature
ca. 2.5 - 3 dl Wasser

Zubereitung

Dinkelbrot Teig in Form füllen
Dinkelbrot in Cakeform
Frische Hefe sollte vorher in ein bisschen Wasser aufgelöst werden. Mehl, Salz, Hefe, Joghurt mischen und langsam immer mehr Wasser dazugeben und zu einem Teig kneten. Hast du eine Küchenmaschine mit Knetfunktion, geht das noch viel schneller. Es macht nichts, wenn der Teig ein bisschen feucht ist und leicht klebt.

Danach gibst du den Teig in eine Form und lässt ihn mindestens eine Stunde lang aufgehen.

Dann ca. 35 Minuten bei 180 - 190 Grad im vorgeheizten Ofen backen.

Tips zum Backen von Dinkelbrot

Ich selber benutze eine normale ausziehbare Cakeform aus dem Supermarkt, mit Teflonbeschichtung, ausgezogen auf ca. 28 cm. Ich brauche für das Brot kein Backpapier und muss die Form weder einmehlen, noch einfetten. Da klebt nichts, das klappt wunderbar.

Du kannst den Teig auch mit einem feuchten Tuch bedecken und eine ganze Nacht lang ziehen lassen. Viele Menschen vertragen Brot besser, wenn der Teig länger zieht.

Wenn der Teig an der Wärme steht, z. B. neben der Heizung, geht er besser auf.

Wenn du den Teig ein bisschen mit dem Messer einschneidest, z. B. Querstreifen, kriegt dein Brot ein wunderbares Muster.

Das Joghurt kannst du natürlich auch weglassen oder mit Sojajoghurt, Quark oder Milch ersetzen.

Dinkelmehl, Trockenhefe und Salz haben wir immer im Vorratsschrank, somit können wir immer frisches Brot backen.

Du kannst auch diverse weitere Zutaten unter das Mehl mischen, z. B. Hanfprotein, Erdmandelpulver, Chiasamen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, oder Gewürze etc. Beachte einfach, dass das Mischverhältnis mit dem Wasser stimmt, damit das Brot nicht zu trocken wird.

Du kannst das Brot auch leicht süssen, wenn du magst, z. B. mit 1 - 2 EL Ahornsirup, Honig oder natürlich auch mit Zucker.

Wenn du das Brot aus dem Ofen nimmst, kannst du auf den Brotboden klopfen (Achtung Heiss). Wenn es leicht hohl klingt, ist das Brot durch, wenn es dumpf klingt, braucht es noch ein bisschen.

Das Brot ist natürlich frisch am Besten, aber in einem Brotsack, Brotkasten oder eingewickelt in einem Tuch oder Haushaltspapier auch 2 - 3 Tage haltbar.

Die Teigschüssel und Rührwerk nach Gebrauch sofort mit kaltem Wasser abwaschen oder einweichen, dann klebt nichts und du kannst dir viel Aufwand und mühsames Schüssel schrubben ersparen.

Hast du noch weitere Tips, darfst du gerne einen Kommentar schreiben.

Text by Corinne/Buonavitapraxis

Siehe auch:
Dinkel Gemüsekuchen
Superfoods

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